Die Schweizer Luftwaffe vor wichtigen Entscheidungen

Die Schweizer Luftwaffe vor wichtigen Entscheidungen

KKdt Aldo C. Schellenberg, Kommandant der Luftwaffe begrüsste Mitte Mai 2016 die Gäste und Angehörige der Luftwaffe in Emmen zum Jahresrapport der Schweizer Luftwaffe. Mit einem kurzen Rückblick leitete der Korpskommandant in den Rapport ein. Wichtige Entscheide seien gefallen, welche mehr Klarheit für einen Blick in Zukunft erlauben. Deshalb freue er sich, alle persönlich informieren zu dürfen. Schellenberg betont, dass alle hier die Luftwaffe repräsentieren, alle hier Anwesenden stehen hinter der Leistungen und Bereitschaft, die täglich bewiesen wird.

Froh sei er über die Anwesenheit der SIK beider Räte, welche sich Zeit genommen haben. Beide Seiten haben im Zuge der neusten Entwicklungen Erklärungsbedarf. Zudem verspricht der Kommandant die volle Unterstützung für das Schützenfest in Emmen.

Schellenberg gehe es darum an diesem Rapport im ersten Teil die erbrachte Leistungen der Luftwaffe zu würdigen und Danke zu sagen. Im zweiten Teil gehe es um die WEA und die Weiternetwicklung der Luftwaffe im besonderen. Am Nachmittag gehe es darum ein aktuelles Bild der Lage zu erhalten, Konflikte zu analysieren und daraus die Fähigkeiten für die Luftwaffe ableiten, damit diese in einem solchen Umfeld bestehen zu können.

Grussbotschaft des Kantons Luzern durch Regierungsrat Paul Winiker

Nach der Pfingsbotschaft darf die Politik sprechen, betont ein sichtlich gut gelaunter Regierungsrat Paul Winiker. Besondere Freude bereite ihm, einem ausgemusterten Genie-Offizier, bei der Luftwaffe dabei zu sein. Diese Einladung sei ein Ausdruck des Vertrauens und der Partnerschaft zwischen Politik und Armee. Mit diesem Jahresrapport komme die ganze Schweiz in den Kanton Luzern. Mit der WEA für die Luftwaffe kommen neue Arbeitsplätze nach Luzern, sei es auf dem Flugplatz Emmen hier selbst, aber auch im AAL oder der Generalsstabsschule in Kriens. Der Regierungsrat sieht dies als Vertrauensbeweis für die zukünftige Zusammenarbeit zwischen Kanton und Armee, gemeinsam die Sicherheit für unsere Beölkerung zu garantieren. Doch dies ist nicht kostenlos zu haben, betont Winiker, doch nur noch teurer ist es, wenn wir diese Sicherheit verlieren. Deshalb ist es sehr wichtig bestehende gute Zusammenarbeit zu festigen und weiter auszubauen. Wie auch die Zusammenarbeit mit der Polizei weiter stärken und die jeweiligen Vorteile beider Seite zu nutzen. Da die Aufgaben im Sicherheitsbereich immer komplexer werden, sei eine verstärkte Zusammenarbeit so wichtig. Als Beispiele führt der Regierungsrat Ausbildung, Koordination oder Gerätschaften aus. Gemeinsam seien wir stärker, es seien diese Möglichkeiten zur Erfüllung der Sichehreit in unserem Land zu. Der Kanton Luzern werde die Armee weiterhin kantonal und national unterstützen.

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