Sicherheit garantieren in der Luft und am Boden

Sicherheit garantieren in der Luft und am Boden

Mit der Armeebotschaft 2017 möchte der Bundesrat und die Armeeführung die Sicherheit in der Luft und am Boden in Zukunft weiterhin garantieren können.

Die Bedrohungen sind komplexer, stärker verknüpft und unübersichtlicher geworden. Die allgemeine Sicherheitslage habe sich leider verschlechter, führt Bundesrat Guy Parmelin anlässlich der Vorstellung der Armeebotschaft 2017 aus. Terroristen bedrohen unsere westliche Lebensweise und politische Umwälzungen verunsichern die Bürger, seien es als Beispiele der Brexit oder die angespannten transatlantischen Beziehungen. Die in der Armeebotschaft 2017 beantragten Beschaffungen und Investitionen sind auf die modernen Bedrohungen ausgerichtet und mit dem Luftpolizeidienst 24, der Bereitschaft rund um die Uhr, tue die Armee das ihrige für die Sicherheit der Schweiz.

Die Armee muss mit der sich ständig ändernden Lage Schritt halten. Der Bundesrat will rund 40 Prozent des Zahlungsrahmens der Armee für Investitionen in Rüstung und Immobilien ausgeben. Gemäss Korpskommandant Philippe Rebord, Chef der Armee, geht es darum Lücken zu schliessen und zur Implementierung der WEA die Vollausrüstung der Truppe anzustreben. Die Schwerpunkte im Rüstungsprogramm 2017-2020 liegen in der taktischen Aufklärung, der sicheren Kommunikation und der Nutzungsverlängerung der Luftwaffenmittel. Die Verlängerung der Nutzungsdauer der F/A-18 verhindert eine Lücke beim Schutz den Lauftraums Schweiz bis zur Einführung eines neuen Kampfflugzeugs, welches sich auch nach positivem politischen Entscheid bis 2030 hinziehen kann.

Desweiteren sollen 2.2 Milliarden zur Umsetung des Stationierungskonzeptes eingesetzt werden. Rüstungschef Martin Sonderegger führt aus, welche Waffenplätze entsprechend modernisiert und ausgebaut werden. Auch Investitionen in das Führungsnetz Schweiz sind ein wichtiger Einsatz zur sicheren Kommunikation in Krisenzeiten. Besonders hervorheben möchte Sonderegger 2017 die Vorhaben in Emmen und Payern. In Payern soll das zentrale Brandausbildungszentrum für die Luftwaffe gebaut werden. Dieses soll veraltete Anlagen auf anderen Plätzen ablösen und eine einheitliche, moderne Ausbildung ermöglichen. Zudem sollen die FLugbetriebsflächen in Payerne saniert werden. In Emmen soll ein Neubau den Drohnenbetrieb und Luftpolizeidienst unterstützen.

(iOf/sax)